Ivonne Horbert tritt für die SPD bei Bundestagswahl an

Allgemein

Ivonne Horbert ist Bundestagskandidatin der SPD im Wahlkreis 200.

Die ASF-Kreisvorsitzende aus Zilshausen wurde mit großer Mehrheit als Bundestagskandidatin nominiert

 

Ivonne Horbert aus Zilshausen, Kreisvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Rhein-Hunsrück-Kreis, geht für die SPD ins Rennen um das Bundestagsmandat im Wahlkreis 200 Mosel / Rhein-Hunsrück. Die Wahlkreiskonferenz wählt sie in Büchenbeuren mit großer Mehrheit als Nachfolgerin für den erkrankten Benjamin Zilles. Ivonne Horbert erhielt 87 Prozent der Stimmen, auf Markus Martini aus Morbach, der sich spontan entschieden hatte, ebenfalls zu kandidieren, entfielen 13 Prozent.
Der Rhein-Hunsrücker SPD-Kreisvorsitzende Michael Maurer wünschte eingangs dem erkrankten Benjamin Zilles eine gute und vollständige Genesung. „Wir hoffen, dass Benjamin bald wieder mit ganzer Kraft in der SPD mitarbeiten kann.“
Maurer verwies auf die gleichlautenden Beschlüsse der SPD-Kreisvorstände Rhein-Hunsrück, Cochem-Zell und Bernkastel-Wittlich, die Ivonne Horbert als Kandidatin vorgeschlagen hätten. „Wir haben mit Ivonne Horbert eine engagierte und durchsetzungsstarke Frau als Kandidatin, die bei der Umsetzung der Kommunalreform in Sachen Zilshausen, Lahr und Mörsdorf schon einmal gegen Peter Bleser gewinnen konnte.“
Die Kreisvorsitzenden aus Cochem-Zell und aus Bernkastel-Wittlich, die MdLs Benedikt Oster und Bettina-Brück, unterstützten ebenfalls die Kandidatur von Ivonne Horbert.
Die 47-jährige ASF-Kreisvorsitzende, die als Sprachförderkraft in der Flüchtlingshilfe arbeitet, streifte in einer engagierten Rede ein breites Themenspektrum von der Friedens- und Europapolitik über die Familienpolitik bis zum Kampf um die Erhaltung von kleinen Schulstandorten in Rheinland-Pfalz. Ivonne Horbert: „Als alleinerziehende Mutter, Angestellte im Bildungs- und Integrationsbereich und Vorsitzende der ASF Rhein-Hunsrück sind für mich die Frauen und Familienpolitik Herzensthemen. Hier gilt es noch viel zu verbessern um Voraussetzungen zu schaffen, die allen Kindern und Familien ein gutes und sicheres Leben ermöglichen.“
Sie bezeichnete sich als „überzeugte Europäerin“. „Ich glaube an Europa und glaube auch daran, dass wir in Europa wieder näher zusammenfinden werden, denn Martin Schulz ist genau in diesem Bereich der richtige Kanzler.“ 
Zur Bildungspolitik und zur Situation an den Schulen im Wahlkreis sagte Ivonne Horbert: „Die SPD im Bund nimmt die rheinland-pfälzische Bildungspolitik als Vorbild und möchte bundesweit die gebührenfreie Bildung von der Kita bis zur Hochschule, aber auch die berufliche Bildung, Stichwort gebührenfreier Meisterbrief umsetzen. 
Der Grundsatz der SPD ,kurze Beine – kurze Wege´ ist ein klares Bekenntnis für ein wohnortnahes und gutes Grundschulangebot in Rheinland-Pfalz.
Die Bedürfnisse der Eltern nach guter Bildung und Betreuung ihrer Kinder sind so individuell wie Kinder und Familien selbst. Und ob eine Schule eine gute Schule ist, hängt nicht von ihrer Größe ab, sondern von engagierten Lehreinnen und Lehren, das gilt für alle Schulen.
Wir haben mit Heike und Benedikt zwei starke Persönlichkeiten in Mainz, die engagiert an einer Lösung für unsere Region arbeiten.“
Mit einem Appell für einen engagierten Wahlkampf forderte Ivonne Horbert die Delegierten auf, in die nächsten Wochen zu gehen. Der Kandidat der Union hat durch einen sicheren Listenplatz seinen Einzug in den Bundestag sicher. Ivonne Horbert und die SPD im Wahlkreis 200 werden nun um die Wahlkreisstimmen kämpfen. Wenn die Wähler geschickt abstimmen, könnte der Wahlkreis sogar mit zwei Abgeordneten im Bundestag vertreten sein.

 

Homepage SPD Rhein-Hunsrück

 

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