Neues aus Europa - Norbert Neuser bei SPD Emmelshausen

Veröffentlicht am 15.12.2009 in Europa

Seit etwas mehr als 100 Tage ist er nun im Amt – der Europa-Abgeordnete aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis: Norbert Neuser. Und über das, was er so alles in diesen ersten hundert Tagen in Straßburg und Brüssel erlebt hat, berichtete er beim letzten Stammtisch der SPD Emmelshausen den Mitgliedern und Gästen.

Straff organisiert und arbeitsintensiv: so beschreibt Norbert Neuser das Arbeitsprogramm im europäischen Parlament. Als Mitglied in zwei Ausschüssen (im Ausschuss Auswärtige Ange-legenheiten ist Norbert Neuser stellvertretendes Mitglied, im Entwicklungsausschuss ist er ordentliches Mitglied) stehen in Brüssel ständig Sitzungen, Beratungen, Anhörungen und Fraktionssitzungen an. Alle drei bis vier Wochen ziehen die Abgeordneten von Brüssel nach Straßburg dem offiziellen Sitz des Europaparlamentes um. Hier finden die Plenarsitzungen statt und hier werden die Entscheidungen getroffen, die für uns Normalbürger manchmal gar nicht so einfach nachzuvollziehen sind.
Um dieses schwierige Verständnis ging es in der anschließenden Diskussion. Die Gäste stellten viele Fragen und diskutierten aktuelle Themen. Dabei wurde natürlich auch eine vermeintliche Regulierungssucht der Kommission angesprochen. Aber Norbert Neuser konnte beruhigen: Auswüchse, wie der Krümmungsgrad der Salatgurke, seien zurückgenommen und kämen nicht mehr vor. Es sei aber ein schwieriges Terrain, für so viele unterschiedliche Interessen, wie sie nun mal in dem einigen Europa vorhanden sind, einen gerechten Ausgleich zu finden. Und für die Arbeit, die Welt in Europa ein kleines bisschen gerechter zu machen, wünschte der Vorsitzende der Emmelshausener SPD, Christoph Bretz, dem heimische Europaabgeordneten eine gute und glückliche Hand.

 

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