Sandra Porz in den SPD-Landesvorstand gewählt

Veröffentlicht am 11.12.2016 in Landespolitik

Sandra Porz jetzt im Landesvorstand der RLP-SPD. Neben Michael Maurer gratulieren auch Malu Dreyer und Roger Lewentz

Rhein-Hunsrücker Sozialdemokraten kehren höchst zufrieden von Landesparteitag zurück.

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD Rhein-Hunsrück, Sandra Porz, wurde beim Landesparteitag der Sozialdemokraten am Samstag in Ludwigshafen in den neuen Landesvorstand gewählt. „Wir sind sehr erfreut über dieses Ergebnis und kehren höchst zufrieden vom Landesparteitag zurück“, kommentierte Kreisvorsitzender Michael Maurer die Wahl der Udenhausener Ortsvorsteherin in das höchste SPD-Gremium in Rheinland-Pfalz.

Insgesamt 23 Frauen und Männer hatten sich um die 17 Beisitzer-Posten für den Landesvorstand beworben. Als Neuling in der Landespolitik konnte Sandra Porz ein respektables Ergebnis erzielen und ließ eine ganze Reihe Bewerberinnen und Bewerber hinter sich. Zuvor hatte sie in ihrer Vorstellungrede betont, dass ihr die sozialen Themen besonders am Herzen lägen. In ihrem Beruf als Sozialarbeiterin und Bewährungshelferin habe sie täglich auch mit den Schattenseiten der Gesellschaft zu tun. Daher wisse sie, wie wichtig für manche Menschen eine zweite Chance sei. Sie rief dazu auf, sich wieder auf die Kernthemen der Sozialdemokratie zu besinnen.

Mit ihrem Redebeitrag traf Sandra Porz offenbar den Nerv vieler Delegierter und erhielt auch Zuspruch aus den anderen Regionalverbänden. „Ich freue mich, dass wir mit Sandra Porz jetzt auch wieder im Landesvorstand der rheinland-pfälzischen Sozialdemokratie vertreten sind“, sagte der Rhein-Hunsrücker Kreis- und Fraktionsvorsitzende Michael Maurer. Er gehe davon aus, dass Sandra Porz mit ihren beruflichen Erfahrungen gute Impulse in die Landes-SPD bringen könne. Maurer: „Unsere Delegation ist zum wiederholten Male vollzählig zum

Landesparteitag erschienen; diesmal waren sogar insgesamt 399 von 400 Delegierten anwesend. Nicht nur da unterscheiden wir uns wohltuend von der CDU. In der rheinland-pfälzischen SPD können selbstverständlich alle Interessierten für den Vorstand kandidieren. Da entscheiden nicht die Regionalverbandsvorsitzenden in Hinterzimmern, sondern die Delegierten beim Landesparteitag.“

Der Kreisvorsitzende sieht in dem neuen Amt eine gute Chance für Sandra Porz, sich landespolitisch weiter zu profilieren. „Ich bin mir sicher, dass sich Sandra Porz als Sozialpolitikerin schnell einen Namen in der rheinland-pfälzischen SPD machen wird. Damit werden ihre Chancen steigen, bei der nächsten Landtagswahl zu einer aussichtsreichen Ausgangsposition zu kommen. Das gilt für die Liste, aber auch für den Wahlkreis“, so Michael Maurer abschließend.

 

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