Fakten zur PAST

Veröffentlicht am 07.09.2018 in Kommunales

Es wurde viel gelogen oder verdreht, um vielen Menschen und sich selbst vermeintlich deutlich zu machen, warum die Polizeiautobahnstation (PASt) bestehen bleiben soll. 
Man sollte sich jedoch selbst ein Bild machen können. Hier die Fakten:

Bereits im Jahre 2011 haben Polizeipraktiker im Auftrag des Innenministeriums die Struktur der Autobahnstationen in Rheinland-Pfalz analysiert. Dabei wurden folgende Fakten festgestellt und unter der Berücksichtigung zunehmenden LKW-Verkehrs gewogen:

  • 80% der Verkehrsunfälle ereignen sich tagsüber
  • es gibt große Belastungsunterschiede. Bei "kleinen" PASt´en (dazu gehört auch Emmelshausen) ereignet sich rechnerisch rund ein Unfall am Tag. Dafür müssen eine Dienststelle und ca. 30 Beamtinnen und Beamte vorgehalten werden.
  • Die PASt Emmelhausen ist die landesweit am geringsten belastete PASt.
  • 3 von 4 "kleinen" PASt wurden bereits mit Nachbarstationen zusammengelegt: Kaisersesch mit Mendig, Ferntal mit Montabaur, Wattenheim mit Ruchheim.
  • Durchweg positive Erfahrungen: Flexibleres Einsetzen des Personals, statt eine Streife bis zu fünf Streifen, Präsenzstreife im alten Bezirk.
  • Eine Präsenzstreife ist auch im Hunsrück vorgesehen.
  • Für die Absicherung der Feuerwehren auf Autobahnen ist grundsätzlich die Autobahnmeisterei zuständig. Hier ändert sich nichts in Emmelshausen.

Wir hoffen, mit diesen Fakten zur Meinungsfindung beizutragen.

 

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