Kreis-SPD spricht sich klar gegen weitere Windräder aus

Veröffentlicht am 19.03.2015 in Pressemitteilung

Der SPD-Kreis- und Fraktionsvorsitzende im Kreistag Michael Maurer (Emmelshausen) hat an die Mitglieder der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald appelliert, bei der Verabschiedung des Regionalen Raumordnungsplanes die Anregungen und Hinweise der kommunalen Gremien aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis zu berücksichtigen.

Konkret fordern die Sozialdemokraten, keine Vorranggebiete für Windenergienutzung auszuweisen, die nicht in den Flächennutzungsplänen enthalten sind. Die Sozialdemokraten diskutierten diese Themen in den vergangenen Wochen mehrfach in der Kreistagsfraktion und im Kreisvorstand. Hintergrund sind Befürchtungen von Bürgerinnen und Bürgern aus der Verbandsgemeinde Emmelshausen, wo der Entwurf des Regionalen Raumordnungsplanes neue Vorrangflächen für Windräder vorsieht.

Die Bürgermeister von Boppard und Simmern, Dr. Walter Bersch und Michael Boss, die für die Rhein-Hunsrücker Sozialdemokraten Mitglieder in der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald sind, sicherten zu, für eine Abstimmung im Sinne des SPD-Kreisverbandes zu werben.

Der Kreisvorsitzende Michael Maurer berichtete im Kreisvorstand von einem Gespräch, das er wegen dieses Themas jetzt mit dem Vorsitzenden der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald, dem Landrat des Kreises Altenkirchen, Michael Lieber, geführt habe. Lieber habe zugesichert, die Bedenken aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis ernst zu nehmen und die Anregungen und Hinweise zu berücksichtigen.

Kreistagsmitglied Britta Möller-Labohm berichtete als stellvertretende SPD-Vorsitzende in Emmelshausen von einem entsprechenden Beschluss ihres Ortsvereinsvorstandes, der sich ebenfalls einstimmig gegen weitere Windräder in der Verbandsgemeinde ausgesprochen habe.

Außerdem unterstützt die Kreis-SPD den Verbandsgemeinderat Kirchberg, der sich einmütig gegen einen neuen Steinbruch bei Gemünden ausgesprochen hat. Alexander Franz kündigte als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Soonwald Aktionen gegen den geplanten Steinbruch bei Gemünden an. Zunächst werde eine Mitgliederversammlung am 12. April das Thema diskutieren; dann solle eine öffentliche Veranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger erfolgen.

 

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